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Wein im WeinShop bestellen & genießen

Wo aber der Wein fehlt, da stirbt der Reiz des Lebens – mit diesem berühmten Ausspruch des griechischen Dichters Euripedes möchten wir Sie im WASGAU WeinShop aus ganzem Herzen Willkommen heißen. Sie wissen guten Wein zu schätzen und möchten Weine in ihrer ganzen Vielfalt erleben? Das freut uns, denn hier finden Sie genau den Wein, den Sie suchen, den Winzer, der Ihnen sympathisch ist und das Weingut, das Sie am liebsten bald einmal besuchen möchten. Freuen Sie sich auf erlesenen Weißwein, Rotwein, Roséwein, Sekt und Champagner aus Deutschland sowie allen wichtigen Weinländern der Welt – Weine für Weinkenner und Weingenießer. Als regional verwurzelte Weinhändler sind wir stolz darauf, Ihnen eine besonders umfangreiche Auswahl an Wein in bester Qualität aus der Weinregion Pfalz anbieten zu können. Deutscher Wein genau nach Ihrem Geschmack, insbesondere dann, wenn Sie die Rebsorten Riesling, Grauburgunder, Sauvignon und Spätburgunder mögen. Es lohnt sich übrigens, den einen oder anderen Wein auch ganz neu für sich zu entdecken. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nun viel Freude beim Auswählen der Weine, die wir Ihnen empfehlen. Ihre bestellten Flaschen verlassen sicher verpackt auf schnellstem Wege unser Haus, damit Sie schon bald den Wein vom Winzer Ihrer Wahl verkosten und genießen können. Um Ihnen die kleine Wartezeit bis zur Lieferung unserer Weine zu verkürzen, haben wir für Sie lesenswerte und aufschlussreiche Informationen rund um den Wein zusammengestellt. Schauen Sie doch einmal hinein in unser Kompendium zum Thema Wein! > Hier geht es zu unserem WASGAU Weinkompendium
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Ihr Spezialist für Pfälzer Weine ausgewählter Winzer

Nicht von ungefähr gehören zu unserem Sortiment besonders viele Weine aus Deutschland mit den Schwerpunkten Pfalz und Riesling. Da wir ein seit Jahren rheinland-pfälzisches Unternehmen sind, kennen wir die Winzer der Region und ihre Weine persönlich – die jungen talentierten Newcomer ebenso wie diejenigen, die mit ihrem Wein seit Jahrzehnten Spitzenbetriebe führen. Wir wissen genau, welche Winzer für einen nuancenreichen Rotwein, einen temperamentvollen Weißwein oder einen ausdrucksstarken Riesling stehen – um nur drei von vielen Beispielen zu nennen. So können Sie bei uns allein weit über 400 Pfalzweine bestellen. Dominiert wird die stattliche und vor allem qualitätvolle Auswahl der besten Weine aus der Region natürlich vom Riesling, der Nummer 1 unter den angebauten weißen Rebsorten. Beim Wein aus Deutschland konzentrieren wir uns daneben auf die spannenden Weinbaugebiete Ahr, Reinhessen und Mosel, sodass wir ein vielfältiges Spektrum ganz verschiedener Weine aus Deutschland zur Wahl stellen können – Rotwein ebenso wie weiße Weine. Beim Weißwein begeistern neben Riesling vor allem die eleganten und außergewöhnlich vielschichtigen Weiß- und Grauburgunder aus der Region. Beim deutschen Rotwein ist die Südpfalz aufgrund einer günstigen Kombination von mildem Klima und tiefgründigen Böden wie geschaffen für wunderbare Spätburgunder Rotweine – kurzum: Weine, die es wert sind, entdeckt und probiert zu werden!

Ihr Spezialist für Pfälzer Weine ausgewählter Winzer


Wein online bestellen: Entdecken Sie unsere Wein-Auslese

Mit nur einem Klick finden Sie in unserem WeinShop Ihre bevorzugten Weine, Rebsorten, Geschmacksrichtungen und Weinbauregionen. Ganz leicht begegnen Ihnen die Weine, die Sie schon kennen und mögen, und die Weine, die Sie gerne einmal kennenlernen möchten. Ob ein Riesling Wein aus Deutschland, ein prämierter französischer Rotwein, ein erfrischend spritziger Weißwein aus Italien oder ein fruchtiger Rosé aus Spanien – freuen Sie sich auf Ihren Lieblingstropfen und seien Sie offen für Neuentdeckungen und unsere besonderen Empfehlungen. Unser Angebot an Wein soll Sie inspirieren. Darum legen wir größten Wert auf eine übersichtliche Sortierung sowie eine aussagekräftige Beschreibung unserer Weine und Winzersekte sowie Infos über die Anbaugebiete der Weine und die Winzer, die den Wein herstellen. Mit unserem abwechslungsreichen Weinsortiment möchten wir Weingourmets die nach hochwertigem Wein, Sekt und Champagner der Spitzenklasse suchen, ebenso ansprechen wie Menschen, die ihr Faible für Wein ganz neu entdecken. Wenn Sie als „Anfänger“ noch auf der Suche sind nach ihren persönlichen Favoriten, dem Wein, der ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Genuss verspricht, dann nutzen Sie unsere Weinpakete mit Rotwein und/oder Weißwein, die sich vorzüglich zum Probieren eignen. Dabei haben Sie nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Rebsorten, sondern auch zwischen Wein aus Deutschland und internationalen Weinen unterschiedlicher Preisklassen. Um Ihnen möglichst viele Anregungen zu bieten, finden Sie immer wieder wechselnde Angebote – vom jungen Riesling bis zum lange gereiften edlen Rotwein. Kennern empfehlen wir unsere Auswahl an Wein bestimmter Lagen und unbedingt die preisgekrönten Weine aus der Pfalz und anderen Regionen Deutschlands. Einsteiger sollten bei den Flaschen zum attraktiven Probierpreis zugreifen – diese Weine sind ideal für eine kleine Weinprobe zuhause!

Informationen zum Wein: So finden Sie sich in unserem Sortiment zurecht

Wein kaufen – mit Liebe und Qualitätsbewusstsein

Alle online erhältlichen Weine versehen wir mit einer detaillierten Verkostungsnotiz. Diese beschreibt den Charakter der einzelnen Weine – Rotwein, Weißwein und Roséwein – und beinhaltet zudem eine Empfehlung, für welche Speisen sich der jeweilige Wein als Begleiter besonders eignet. Zu den vielen Weinen liefern wir auf einer Extraseite weiterführende Informationen zum Winzer, teils auch mit aufschlussreichen Weinvideos. Darüber hinaus erfahren Sie Wissenswertes über die herausragenden Weinbauregionen in Deutschland wie auch in Europa und Übersee. Achten Sie auf unsere wechselnden Aktionen, Angebote und die Weinempfehlungen unseres WeinShop-Teams. Ob neue Trends, Wein-Klassiker, ein neuer Riesling oder besondere Markenweine: Wenn ein Wein unser Team begeistert, stellen wir ihn in unseren Wein-Empfehlungen vor.

Wein kaufen – mit Liebe und Qualitätsbewusstsein

Sie haben zu uns gefunden, weil Sie gerne Wein trinken, zum Beispiel einen unkomplizierten Riesling suchen. Vielleicht sind Sie sogar ein langjähriger Weinliebhaber, der den perfekten Rotwein vom Winzer seines Vertrauens schon gefunden hat. Und auch wir sehen im Wein nicht einfach nur irgendein Produkt, eine Ware, die wir verkaufen wollen. Im Gegenteil, ein guter Wein ist für uns niemals beliebig, sondern Weine sind liebenswert. Genauso wie Sie empfinden wir Leidenschaft für Weine, und wir tun alles dafür, dass Sie als Kunde das spüren – auch, wenn wir uns online nicht persönlich begegnen und nicht spontan über Rotwein, Weißwein, bestimmte Winzer, Weine im Allgemeinen und Riesling im Besonderen fachsimpeln können. Mit Wein zu handeln, das bedeutet neben der Liebe zum Wein aber auch, Fachwissen zu haben. Nur, wer etwas vom Wein versteht und alle Prozesse kennt – vom Anbau bis zur qualitätsbewussten und umweltschonenden Verarbeitung durch den Winzer – kann einen Wein auch beschreiben und empfehlen. Sie können uns in dieser Hinsicht vollauf vertrauen, wenn Sie Ihre bevorzugten Weine online bestellen. Genießen Sie Rotweine und Weißweine, die wir für Sie in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal entdeckt und ausgewählt haben. Dazu gehören selbstverständlich auch ausgesuchte Pfälzer Weine wie Riesling, Winzersekte, exklusive Champagner und Crémants.

WASGAU Weinkompendium

Inhaltsverzeichnis

Weine als Genussmittel und Handelsware
Qualität der Weine in Deutschland
Weinerzeugung Deutschland – von der Traube zum Wein
Wichtigste Unterschiede bei der Herstellung von Weißwein und Rotwein

- Weißwein
- Rotwein

Besonderheiten von Schaumwein & Likörwein
Lagerung der Weine
Begriffsbestimmungen und Wortherkunft
Wein in der Geschichte
Winzer, Weine & Weinkultur in Deutschland
Wissenswertes über den Weinbau

Weine als Genussmittel und Handelsware

Weine als Genussmittel und Handelsware

Weiß- und Rotweine, Riesling, Spätburgunder, Sauvignon oder Grauburgunder – Wein ist nicht gleich Wein. Das weiß jeder Winzer, jeder, der sich mit Wein ein wenig auskennt, und jeder, der Weine einfach nur gerne genießt. Dennoch gibt es natürlich auch grundlegende Gemeinsamkeiten beim Wein: Das, was wir im Allgemeinen in Anlehnung an das lateinische Wort vinum als Wein – bzw. als Rotwein, Weißwein oder Roséwein bezeichnen, ist ein alkoholhaltiges Genussmittel in flüssiger Form. Weinbauern bzw. Winzer stellen Wein her, indem sie aus den Beeren der Weinreben Saft gewinnen und diesen vergären. Weintrauben – eigentlich Weinbeeren – wachsen überwiegend an Reben, die von der empfindlichen „Edlen Weinrebe“ abstammen. Um deren Widerstandsfähigkeit gegen Reblausbefall zu erhöhen, verwenden Winzer zumeist als Wurzelunterlage weniger anfällige wilde Reben oder Hybridreben für ihre Weine.

Da es eine schier unendliche Vielzahl von Ausbaumethoden für Weine gibt, unterscheiden sich Weine – abhängig von den Reifeprozessen bei der Lagerung – erheblich im Hinblick auf Haltbarkeit und geschmacklicher Komplexität. Auch Schaumwein wie Champagner und Sekt, die in zweiter Gärung entstehen, und leicht perlender Wein zählen als Weine. Ultimatives Kriterium für die EU-Handelsbezeichnung Wein ist jedoch, dass ein Wein aus Weinbeeren, umgangssprachlich auch Weintrauben genannt, gewonnen wird und einen Alkoholgehalt von wenigstens 8,5 Volumenprozent enthält. Darüber hinaus werden Weine gehandelt, die nur im weiteren Sinne als Wein gelten, nämlich mit Weinbrand verstärkte Weine (Likörweine, wie z. B. Portwein), Schaumweine (z. B. Champagner, Crémant) und halbschäumende Weine (Perlweine, z. B. Frizzante) – erkennbar unter anderem am mehr oder weniger perlenden Charakter – sowie die nicht ausgegorenen Weine (Neuer Wein) wie Federweißer. Im weitesten Sinne gehören für Handel und Gastronomie auch weinhaltige, mit Säften oder Wasser verdünnte Getränke wie Sangria und Weinschorlen zu den Weinen. Zu guter Letzt kommen die weinähnlichen Getränke, die nicht aus Weinbeeren hergestellt werden, sondern mithilfe von Fruchtsaft (z. B. Apfelwein) oder Honig (Met), die umgangssprachlich ebenfalls Wein genannt werden.

Qualität der Weine in Deutschland

Auf die Qualitätsstufen von Wein soll Verlass sein – nicht nur in unserem WASGAU WeinShop, sondern im ganzen Land. Deswegen regelt das Deutsche Weingesetz die Bewertung deutscher Weine nach klar definierten, einheitlichen Standards, die den Aufwand des Winzers oder Erzeugers in Relation setzen zum Marktpreis, den der Winzer realistischerweise für den Wein erzielen kann. Um einen Wein objektiv und subjektiv einschätzen zu können, wird Qualitäts- und Prädikatswein in Deutschland einer weinrechtlich relevanten „Amtlichen Qualitätsweinprüfung“ (Sinnenprüfung) unterzogen. Diese umfasst nicht nur die Einstufung von Geschmack, Geruch und Farbe von Rotwein, Weißwein und anderen Weinen aus Deutschland, sondern auch statistische Werte. Hierzu gehören die Rebsorte und -fläche, das Mostgewicht der Weine sowie die Art der Ernte und die geerntete Menge, die Methode der Mostgewinnung und Gärung sowie die Art und Weise, wie der Wein ausgebaut wird. Wenn alle diese sensorischen und analytischen Faktoren die Prüfer zufriedenstellen, erhalten diese Weine als Qualitäts- oder Prädikatsweine eine amtliche Prüfungsnummer. Diese sogenannte AP-Nummer der Weine ist eine Pflichtangabe auf dem Etikett der Flaschen. Fällt die Bewertung eines Weins – in der Regel Kabinett, Spätlese, Auslese, Beeren- und Trockenbeerenauslese sowie Eiswein) in Bezug auf das Mostgewicht besonders gut aus, kann der Wein ein Prädikat erhalten und gilt somit offiziell als Prädikatswein. Ob es sich um Weißwein oder Rotwein handelt, ist dafür unerheblich.

Weinerzeugung Deutschland – von der Traube zum Wein

Die Herstellung von Wein ist so komplex, dass wir an dieser Stelle nur einen kurzen Überblick zur allgemeinen Orientierung für Deutschlands Rebsorten und deutschen Wein geben möchten. Ausführlichere Infos über die Besonderheiten der einzelnen Weine finden Sie aber ebenfalls bei uns, und zwar in den jeweiligen Weinkategorien, also unter Rotwein, Weißwein, Rosé, Crémant, Champagner, Perlwein, Schaumwein, Sekt und Spumante. Auch zu den in Deutschland wichtigen Rebsorten wie Riesling können Sie mit einem Klick auf Riesling & Co mehr erfahren.

Weinerzeugung Deutschland – von der Traube zum Wein

Für jeden klassischen Wein gilt, dass er aus reifen Weiß- und Rotweintrauben mithilfe von Gärung hergestellt wird – im Falle von Weißwein aus dem Saft gepresster Trauben. Beim Rotwein werden die Trauben komplett mit Schale lediglich zerdrückt. So gelangt der rote Farbstoff in der Schalenhaut in den Wein. Die in der Schale enthaltenen Phenole machen einen Wein klar erkennbar zum Rotwein. Phenole und Tannine in der Traubenhaut sorgen außerdem dafür, dass Rotwein sich geschmacklich signifikant vom Weißwein unterscheidet, dass Rotwein intensiver riecht und dass Rotwein eine andere Textur besitzt als weiße Weine. Die Trauben enthalten je nach Wein und Rebsorte eine unterschiedlich hohe Menge Säure und Zucker. Letzterer ist bedeutsam für die Gärung der Weine, da er in Alkohol umgewandelt wird. Nicht umgewandelte natürliche oder zuvor zugesetzte Zuckerreste (erlaubt für Weine der Weinbauzonen A bzw. B) bestimmen, wie lieblich ein Wein schmeckt, während die Säuren Intensität und Frische des Geschmacks der Weine beeinflussen. Der Alkohol „trägt“ die Aromen des Weins, wirkt geschmacksverstärkend und Säure mindernd. Welche geschmacksbildenden Stoffe sich bei einem Wein ausprägen, hängt maßgeblich von den Rebsorten, aber auch vom Standort des Weinguts ab. Aromatische Nuancen bilden sich darüber hinaus bei der Bearbeitung der Beeren durch den Winzer, bei der kontrollierten Gärung mit Reinzuchthefen – seltener Spontangärung mit „Wilden Hefen“, beim Ausbau und bei der individuellen Lagerung der Weine beim Winzer, beim Händler und beim Verbraucher.

Wichtigste Unterschiede bei der Herstellung von Weißwein und Rotwein

Weißwein
Für einen Weißwein wie den Riesling ist es wichtig, dass die Beerenhaut von der Lese bis zum Entrappen nach Möglichkeit unbeschädigt bleibt. Nur so können Winzer den Beginn einer ungewollten Maischegärung vermeiden. Je schonender die Beeren transportiert und je schneller sie verarbeitet werden, desto besser für den Wein. Da ein Riesling oder anderer Weißwein zudem weder Farbe noch Aromen der Schale annehmen soll, erfolgen Verarbeitung, Vergärung und Ausbau reduktiv – also unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff. Gerbstoffe (Tannine) sind bei Weißwein nicht erwünscht, weswegen üblicherweise die gerbstoffhaltigen Stiele vor dem Pressen entfernt werden. Das Pressen selbst findet schonend – ein Zerquetschen der Kerne sollte wegen der Bitterstoffe vermieden werden – und in einer möglichst kühlen Umgebung statt. Die meisten Winzer haben spezielle Kühlkammern und -keller zur Herstellung von Weißwein

 

Rotwein
Für einen Rotwein werden die Beeren entrappt und dann zerdrückt, aber nicht gepresst. Der Most der Weine enthält folglich Schalen, Kerne und Stiele und färbt sich nach und nach ein. Um Farbstoffe und Tannine bestmöglich zu lösen, wird das Ganze (Most und der sich darauf bildende Tresterhut) regelmäßig gut vermengt – entweder maschinell durch Umpumpen oder manuell mit Stangen bzw. langen Löffel. Je nach Wein und Qualität variiert die Maischestandzeit zwischen 2 bis zu 4 Wochen – abhängig von der Gärdauer. Diese wiederum lässt sich über die Gärtemperatur steuern. Kühl gegärter Rotwein bildet oft ein besonders fruchtiges, feines und elegantes Aroma aus, während Rotweine nach der Gärung bei einer höheren Temperatur oft farblich mehr hergeben und einen intensiveren Geschmack entfalten. Winzer kennen diverse Methoden, um konzentriertere Aromen im Rotwein zu begünstigen, so beispielsweise einen Entzug von Teilen des Mosts der Weine, der sich dann praktischerweise für Roséwein nutzen lässt. Eine andere Methode ist der Entzug von Wasser, sodass der Most konzentrierter wird. Ist die Gärung beendet, lassen die Winzer den Most der Weine ab, schwefeln ihn und bauen den Rotwein in diversen Behältern und Fässern aus.

Besonderheiten von Schaumwein & Likörwein

Auch Schaum- und Likörweine sind Weine, allerdings nicht im ganz engen Sinne der Definition von Wein. Schaumwein liegt immer ein restzuckerhaltige Weine zugrunde. Dieser Wein, der Grundwein, wird erneut einer alkoholischen Gärung (Nachgärung) mit speziellen Hefestämmen unterzogen, wodurch einerseits der Alkoholgehalt der Weine steigt und sich andererseits im Wein Kohlenstoffdioxid bildet. Für hochwertige schäumende Weine ist in Deutschland und anderen Ländern die klassische, auch für französischen Champagner obligatorische Flaschengärung vorgeschrieben. Dieses als Champagnermethode bekannte aufwendige manuelle Verfahren wird auch zur Herstellung von Winzersekt genutzt, also dem Sekt, den Winzer in Deutschland produzieren. Für qualitativ weniger anspruchsvollen Schaumwein ist die Großraumgärung als zweite Gärung im Drucktank üblich. Eine Mischung aus beiden Methoden ist das sogenannte Transvasierverfahren, bei dem für die Nachgärung der Weine erst Flaschen und nachfolgend auch Druckbehälter genutzt werden. Wenn Sie sich noch weiter über diese besonderen Weine informieren möchten, klicken Sie einfach vom Wein zum Schaumwein, der eine eigene Kategorie hat.

 

Likörweine sind eine weitere Variante von Wein. Bekannte likörähnliche Weine sind beispielsweise Sherry, Portwein und Madeira. Bei fast allen Likörweinen wird bereits während der Gärung hochprozentiger Alkohol zugesetzt und die natürliche Gärung der zugrunde liegenden Weine dadurch beendet. Der Sherry ist ein Sonderfall, weil er erst später mit Alkohol stabilisiert wird. Das Zugeben von Hochprozentigem in den Wein nennt sich in der Fachsprache „Aufspriten“.

Lagerung der Weine

Fast könnte man sagen, wie man Weine bettet, so schmecken sie. Denn in der Tat wirkt sich die Lagerung von Wein – sowohl beim Winzer als auch beim Weinhändler und nicht zuletzt beim Weingenießer – auf den Geschmack der Weine aus. Ob ein Wein – insbesondere ein Rotwein – sich jedoch während der Lagerung verbessert, oder ob der Wein geschmacklich nicht gewinnt und schon früh trinkreif ist, lässt Rückschlüsse auf die in Deutschland vergebene Güteklasse zu. Die meisten Weine – egal ob Rotwein oder Weißwein – füllen die Winzer trinkfertig ab. Einen Riesling zum Beispiel brauchen Sie mit Sicherheit nicht jahrelang im Keller lagern, sondern können diesen Wein sofort genießen. Von einer Flaschenlagerung zwischen 5 bis 8 Jahren profitiert hingegen mancher bessere Rotwein, während nur die allerbesten Weine, zumeist Rotweine als echte Spitzengewächse gelten, die über 15 bis 20 und mehr Jahre an Geschmack hinzugewinnen.

 

Bewahren Sie Wein grundsätzlich vor Licht und Wärme geschützt auf. Am besten eignet sich für alle reinen Weine – ob Rotwein, Weißwein oder Roséwein – ein kühler, dunkler, gleichmäßig temperierter Raum. Die Flaschen sollten erschütterungsfrei und – vor allem, wenn die Weine mit einem Naturkork verschlossen sind – liegend lagern können.

Begriffsbestimmung Wein und Wortherkunft

Viel Wissenswertes haben Sie nun bereits über Wein erfahren, aber ist Ihnen eigentlich bekannt, woher der Begriff Wein stammt und wie alt das Wort Wein schon ist? Wenn Sie es nicht wissen, sind Sie in guter Gesellschaft, denn die ursprüngliche Herkunft des Wortes Wein ist und bleibt ein Rätsel. Es ist so weit verbreitet, dass Wein als antikes Wanderwort gilt. Im Orient bekannt als wayn, bei den Griechen als woínos –Wein hat viele, mitunter ähnlich klingende Namen. Die beiden althochdeutschen Bezeichnungen winam und wîn lassen sich ebensowie das französische vin und das englische vine auf das lateinische vinum zurückführen. Folglich sind sich die Fachleute immerhin dahin gehend einig, dass der Wein seinen heutigen Namen in Deutschland und vielen Ländern den „Alten Römern“ verdankt – übrigens auch in Russland (vinó), in Lettland (vins) und in Litauen (vynas). Und auch für die Erkenntnis, dass im Wein, ganz besonders im Rotwein, die sprichwörtliche Wahrheit liegt, sind wir der römischen Begeisterung für Weine zu Dank verpflichtet.

 

Wein in der Geschichte

Verweilen wir kurz in der Vergangenheit, denn Wein – Weißwein ebenso wie Rotwein und diverse Varianten – genießt in der Kulturgeschichte der Menschheit einen hohen Stellenwert. Tausende von Jahren bevor der Weinbau Einzug in Deutschland hielt, war Wein in Armenien und im Gebiet des heutigen Georgien bekannt. In Vorderasien bauten die ersten Winzer bereits in der Antike verschiedene Weine in größerem Stil an. Weine waren im Alten Ägypten, im Alten Rom und im Griechenland der Antike nicht nur ein hochgeschätztes Getränk, Weine galten auch als belebende Medizin und als Trank der Götter. Für Deutschland werden die Anfänge des Anbaus von Wein in die Regierungszeit des römischen Kaisers Probus (232-282 n. Chr.) datiert, denn er war es, der entschied, dass in Gallien, Spanien und Britannien Rebenbesitz erlaubt war und Weine hergestellt werden durften. So führte er den Anbau von Wein – Rotwein und Weißwein – in der Region nördlich der Alpen und an der Mosel ein.

 

Winzer, Weine & Weinkultur in Deutschland

Rotwein, Weißwein: Wein ist in seiner Gesamtheit ein bedeutendes Kulturgut. Sowohl die Bereitung von Wein als auch der Genuss der Weine und die Traditionen rund um den Wein sind seit Jahrtausenden tief in der Kulturgeschichte der Menschheit verankert. Auch in Deutschland ist Wein ein Kulturgut, dessen Bedeutung als „Quelle der Freude und Gesundheit“ sogar mit dem Deutschen Weinkulturpreis gewürdigt wird. Doch nicht nur kulturell ist Wein hierzulande ein wichtiges Gut, die Weine deutscher Winzer sind auch ein bedeutendes Handelsgut. Um die 80.000 deutsche Winzer, ca. 102.000 Hektar Weinanbaufläche in Deutschland, rund 9.25 Mio. Hektoliter produzierter Weine – diese 2012 erhobenen Zahlen lassen erkennen, dass Deutschland sich als Weinland etabliert hat. Besonders viel Anbaufläche für Wein – nämlich zwei Drittel der gesamten Anbaufläche – bewirtschaften die rheinland-pfälzischen Winzer in Rheinhessen und in der Pfalz. Hier gedeiht vor allem der beliebte Riesling. Die Weißwein Rebsorte Riesling ist führend in Deutschland, da Riesling zu den Rebsorten zählt, die in nördlichen Ländern einen qualitativ hochwertigen Weißwein hervorbringen. Allerdings muss die Lage stimmen, denn Riesling reift spät und benötigt gerade in nördlichen Gefilden geschützte Steillagen. Riesling mag keine zu intensive Sonneneinstrahlung, dafür verkraftet Riesling aber trockene Perioden ebenso gut wie Frost im Winter.

 

Wissenswertes über den Weinbau

Wein als Beruf und Berufung: Ausgebildete Weinbauern – die Winzer – kultivieren und pflegen die Reben, aus deren Beeren Wein entsteht. In Deutschland und aller Welt bewirtschaften diese Winzer Weinbauflächen für Rotwein und Weißwein und produzieren charakteristische Weine. Hierzulande dominieren die weißen Weine mit mehr als 100 Rebsorten, von denen der Riesling mit Abstand die größte Marktbedeutung beim Weißwein hat. 35 Rebsorten dienen der Zubereitung von Rotwein. Zwar ist für den deutschen Weinbau traditionell Weißwein enorm wichtig, aber rote Weine holen auf, denn Rotwein steigt in der Gunst derjenigen, die gerne Wein genießen. Aus diesem Grund hat sich die Rebfläche für Rotwein seit den 1980er-Jahren fast verdoppelt, wovon auch ein anderer Wein profitiert, nämlich der Rosé als Nutznießer der Produktion von Rotwein. Das Spektrum der Weine wirkt mit knapp 140 verschiedenen Reben aber weitaus größer, als sie in Wahrheit ist. Viele Weine sind nur im ganz kleinen regionalen Umfeld bekannt, marktbedeutend für Weine sind lediglich ca. 30 Rebsorten. Dennoch können wir uns beim Wein an einer beachtlichen Vielfalt erfreuen. Doch nicht nur das, auch qualitativ haben deutsche Weine in den letzten Jahren wieder einen deutlichen Sprung nach vorne geschafft.

 

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