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Roséwein kaufen aus Deutschland und der Welt

Lernen Sie im WASGAU WeinShop den speziellen Reiz dieser Weine kennen, die die Eigenschaften von Rotwein und Weißwein in sich verbinden. Rosé, Weißherbste und Blanc de Noir sind vielseitige Weine, deren Vorzüge als unkomplizierte frische Speisebegleiter manch ein Weingenießer hierzulande zu schätzen weiß. Aber ein junger Tropfen – zum Beispiel ein Spätburgunder – kann ebenso als Solist zur Geltung kommen, denn er eignet sich durchaus auch als Wein für festliche Anlässe. So erstaunt

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es kaum, dass der deutsche Marktanteil der hellen Rebensäfte kontinuierlich steigt. Simple Verschnitte von Weißwein und Rotwein sind übrigens hierzulande nicht erlaubt, denn auch beim Rosé gelten selbstverständlich die gewohnt hohen Qualitätskriterien der EU und Deutschland. Unsere Spezialität ist als Pfälzer WeinShop liegt natürlich bei Roséwein aus deutschen Regionen, insbesondere aus den heimischen Anbaugebieten. Roséfreunden, die mehr erfahren möchten, empfehlen wir unseren kleinen Leitfaden. >> Noch mehr über Roséwein erfahren << - >>

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Roséwein kaufen für jeden Anlass

Im WASGAU WeinShop verwöhnen wir Sie in der Kategorie Roséwein mit dem passenden Tropfen in den Geschmacksrichtungen trocken, lieblich, halbtrocken und feinherb – ob deutsch oder international. Es sind überwiegend angenehm frische Weine mit jugendlichem Charme, die zur leichten Küche passen und mit sehr vielen Gerichten harmonieren, zu denen auch Weißwein wie beispielsweise Sauvignon Blanc passen würde. So ist der helle Rebensaft der perfekte Begleiter für Pasta, Käse und bunte Salate. Oft verträgt er sich auch mit gebratenem bzw. gegrilltem Fleisch und deftigen Eintöpfen – zum Beispiel ein fruchtiger Spätburgunder als Alternative zum Rotwein. Das hängt aber ganz vom jeweiligen Charakter ab. Wie weiße Weine kommen auch Roséweine gekühlt am besten zur Geltung. Die ideale Trinktemperatur liegt je nach Sorte meist zwischen 8 bis 12 °C. Nur selten – wenn komplexere Aromen mit im Spiel sind – kann eine etwas wärmere Trinktemperatur von 13 bis 14 °C empfehlenswert sein.

Unser Shop: ein spannendes Sortiment und verlässliche Bestellung

Lassen Sie sich in unserem Shop von einem reizvollen Sortiment feiner Weine inspirieren, zu dem klassische Roséweine und sortenreine Weißherbste ebenso gehören wie neue Tropfen aufstrebender Pfälzer Winzer. Sie genießen viele Vorteile, wenn Sie online bei uns Rosé kaufen: Wir bieten Ihnen eine von Kennern handverlesene Auswahl zu fairen Preisen. Wenn Sie in größeren Mengen bestellen, sei es auf Vorrat, für ein Fest oder als Sammelbestellung für Freunde, gewähren wir Ihnen unseren Sofort-Rabatt von 5 %. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihr Paket optimal verpackt und schnell versandt wird. Die Lieferzeit beträgt normalerweise nicht mehr als zwei Tage, es sei denn, in der jeweiligen Produktbeschreibung ist etwas anderes angegeben. Für jede Bestellung gilt bei Ihrer Zahlung der Trusted-Shops-Käuferschutz.

WASGAU WeinShop Leitfaden Roséwein

Der helle Wein aus dunklen Trauben

Rosé ist als ein eigenständige Weinsorte keineswegs nur ein „Abfallprodukt“ bei der Herstellung von rotem Wein. Sein Farbspektrum reicht von Hellgelb bis Honiggelb, aber auch von Blassrosa bis Hellrot. Wie intensiv die Färbung ausfällt, ist in der Regel – je nach der angewendeten Methode – abhängig von der Maischestandzeit. Es gibt keine speziell gezüchteten Roséreben, sondern es eignen sich theoretisch alle Rotweintrauben. Hierzulande gibt es eigene Vorschriften für den Rosé, die graue Rebsorten wie Grenache Gris oder Grauburgunder explizit ausschließen. Diese verwenden Winzer aber trotz der hellroten Färbung ohnehin nur für die Herstellung von Weißwein. Es gibt nur wenige gesicherte Erkenntnisse über die Geschichte der Roséweine. Als erwiesen gilt die Herkunft aus Frankreich, datiert in Ermangelung schriftlicher Belege irgendwann im Mittelalter. Nach Deutschland und in andere benachbarte Länder gelangte der helle Tropfen in den folgenden Jahrhunderten, seine Herstellung in deutschen Regionen begann aber frühestens Ende des 18. Jahrhunderts.

Methoden zur Herstellung in Deutschland und anderen Ländern

Hergestellt wird Roséwein aus roten Rebsorten, indem diese nicht wie beim Rotwein weiterverarbeitet werden, sondern wie beim Weißwein. Je nach Methode entsteht so eher hellerer oder ein stärker gefärbter Farbton, der sogar kirschrot leuchten kann. In Deutschland ist es ausdrücklich nur zur Herstellung von Winzersekt erlaubt, Weißwein mit Rotwein zu vermischen. Auch ein stark geschönter, tanninbefreiter und mit Aktivkohle aufgehellter Rotwein kann zum Rosé werden, was aber hierzulande unüblich ist.

- Mazeration

Mazerieren heißt Einweichen und bezeichnet den direkten Kontakt des Mosts mit den Traubenschalen in der Anfangsphase der Weinherstellung. Während bei der Bereitung von Weißwein gar kein Kontakt mit den Schalen erwünscht ist, verbringt manch ein Rotwein 14 Tage im Gärbehälter, wodurch er seine intensive Färbung und ausgeprägten Aromen annimmt. Die Mazeration mit Schalen beim Rosé ist hingegen nur sehr kurz, je nach erwünschter Aroma- und Farbgebung zwischen einigen Minuten und wenigen Stunden.

- Saignée (Aderlass)

Diese Methode mag der Grund dafür sein, dass manche Weintrinker Rosé als ein tendenziell weniger wertiges Nebenprodukt der Herstellung von Rotwein ansehen. Tatsächlich stammt seine Grundlage aus dem Most besonders aromatischer Rotweine. Nach dem Ausbluten der Trauben wird ein geringer Teil des Mosts abgelassen und zu Roséwein weiterverarbeitet. Der größere Teil des Mosts verbleibt mit den Schalen zwecks Mazeration im Tank und wird zu einem dunkelroten, besonders kräftigen Roten ausgebaut.

- Anpressung

Bei dieser Herstellungsmethode findet keine Mazeration statt, da der Most nicht zusammen mit den Traubenhäuten in den Gärtank kommt. Stattdessen werden die – zumeist von Hand geernteten – roten oder blauen Weintrauben direkt gepresst, wodurch gerade so viel Farbstoff in den Saft gelangt, dass dieser sich leicht rosa färbt. Die anschließende Weiterverarbeitung gleicht der Weißwein-Bereitung. Ist eine Spitzenqualität das Ziel, kommt eine maschinelle Ernte nicht infrage, da möglichst nur unbeschädigte Trauben gepresst und mit Hilfe der Gärung zu Wein werden sollen.

Internationale Namen: Rosado, Blanc de Noir & Gleichgepresster

Andere Länder, andere Namen und andere Sorten: Nicht nur in Deutschland hat sich der helle Rebensaft als qualitativ ansprechender, sommerlich frischer Tropfen etabliert. In Spanien und Portugal erfreuen sich die süffige, hellen Rebensäfte – dort als Rosado bezeichnet – schon seit Langem großer Beliebtheit. Der portugiesische Verkaufsschlager Mateus Rosé ist als typisch für den Massengeschmack auch in Deutschland bekannt, allerdings eher weniger beliebt bei echten Kennern. An den französischen Blanc de Noirs hingegen finden Weingourmets hierzulande Gefallen, sodass diese Sorte zunehmend auch in unseren Regionen hergestellt wird, zum Beispiel Blanc de Noir aus pfälzischem Spätburgunder. In Frankreich gibt es mit dem Tavel sogar ein Gebiet, in dem ausschließlich Trauben zur Roséherstellung angebaut werden – weltweit einzigartig. Dieser ähnelt in Charakter und Farbe mehr einem Rotwein als einem Weißwein. Österreicher bezeichnen die hellen Tropfen meist als Gleichgepressten und können mit einem ganz speziellen Rebensaft aufwarten: dem sogenannten Schilcher. Dieser kann je nach Vergärung sowohl ein Rosé als auch ein Rotwein sein. Auch Deutschland hat mit dem sortenreinen Wein namens Weißherbst einen eigenen Rosé zu bieten.

Typische Sorten in Deutschland

Überall dort, wo Anbaugebiete für Rotweinreben zu finden sind, kann aus den roten oder blauen Trauben auch ein Rosé entstehen. Die größten Anbaugebiete in Deutschland sind Rheinhessen und die Pfalz. Wir sind als Pfälzer in unserem WeinShop auf die Weine unserer Winzer spezialisiert, schenken aber daneben auch Weinsorten anderer Anbauregionen in Deutschland sowie Frankreich, Spanien, Italien und Portugal Beachtung.
Es gibt nicht die eine typische rote Rebsorte für Roséwein, und vor allem muss dieser auch nicht aus nur einer Rebsorte entstehen. Per Definition wäre ein solch sortenreiner Tropfen dann in Deutschland ein „Weißherbst“, er darf aber auch als Rosé vermarktet werden. Etliche Winzer entscheiden sich dafür, ihre Roséweine auf Basis einer einzigen Rebsorte wie Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser oder Merlot „Rosé“ zu nennen, da dies einfach moderner klingt und insbesondere bei der jüngeren Kundschaft gut ankommt. Die Umkehrung ist indes nicht erlaubt, es darf hierzulande niemals eine Cuvée aus mehreren Rebsorten als „Weißherbst“ ausgegeben werden. Anders als bei Weißwein und Rotwein unterscheiden Winzer also nicht zwischen verschiedenen Rebsorten für Rosé, sondern unterschieden wird nur zwischen hellem und dunklem Roséwein – was nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich einen Unterschied ausmacht. Da Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser in Deutschland zu den am häufigsten angebauten Rebsorten für Rotwein zählen, werden daraus auch entsprechend häufig Roséweine vinifiziert. Dabei ist Spätburgunder meist trocken ausgebaut und spritzig-leicht, während Portugieser oft reichlich Restsüße mitbringt. Je jünger die Weinstöcke und je früher die Trauben reifen und gelesen werden, umso sommerlicher, fruchtiger und frischer der Rosé oder Blanc, der daraus entsteht. Ein unkomplizierter Tropfen, ideal für lange laue Sommerabende, Grillfeste und Gartenpartys. Ältere Rebstöcke sind zwar weniger ertragreich, ihre Trauben haben aber oft einen ausgeprägteren Charakter und gelten als qualitativ höherwertiger. Aus kräftigen Rotweintrauben entsteht z. B. der spanische Tempranillo, körperreich und aromatisch, aber auch in Deutschland setzen einige Winzer auf den dunkleren Rosé. Entsprechend ist der Rebensaft aus diesen Trauben ein eher kräftiger und farbintensiver Wein. Ein solcher vermag auch manchen Liebhaber roter Weine positiv zu überraschen, der für gewöhnlich Roséwein eher wenig abgewinnen kann.

Individuell temperiert genießen

Für jeden Roséwein gelten zwei Grundregeln. Zum einen sollte er jung getrunken werden, da in der Regel bei diesem Typ Wein kaum Alterungspotenzial vorhanden ist. Zum anderen sollte man ihn – anders als kräftigen Rotwein – stets leicht gekühlt genießen. Die untere Temperaturgrenze beträgt ca. 8 °C als Minimum für frische, fruchtige, helle Sorten. Je dunkler und aromatischer der Wein, umso temperierter darf er sein – bis zu maximal 14 °C.